Aus dem Unternehmen – Der „Infektwinter“ 2022/23 hatte es in sich. Bis in das Frühjahr hinein und weit darüber hinaus waren die Versorgungslage mit Antibiotikasäften und teilweise auch -tabletten extrem problematisch. Infektionen mit dem RS-Virus, mit Streptokokken, Pneumokokken und H. influenzae sorgten für volle Arztpraxen. Besonders betroffen waren die Kinder. Wurde ihnen ein Antibiotikasaft verordnet, konnte es sein, dass ihn die Eltern nicht in den Apotheken erhielten.
Auftaktveranstaltung: Einladung zum Dialog
InfectoPharm als Spezialist für Kinderarzneimittel hat Antibiotikasäfte im Portfolio. Aber auch wir kämpften mit Lieferterminen. „Wie kann es sein, dass es in Deutschland keine Antibiotika für Kinder gibt“, wurden wir gefragt. Deswegen haben wir eine Reihe von Diskussionsrunden initiiert, zu denen wir immer wieder andere, an der Gesundheitsversorgung beteiligte Partner einladen werden. Nur im engen Miteinander und mit bester Vernetzung lassen sich die so dringend benötigten neuen Lösungen finden.
Auftakt war am 5. Juli eine Online-Informationsveranstaltung für Kinder- und Jugendärzte. Geschäftsführer Philipp Zöller und Dr. Markus Rudolph begrüßten dazu Dr. Michael Hubmann – den designierten Präsidenten des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) – der als niedergelassener Mediziner sprach. Eingeladen waren über 5.000 Pädiaterinnen und Pädiater.

Dr. Martin Hubmann
Die Veranstaltung hat stattgefunden. Die Impulsvorträge und die anschließende Diskussion wurden aufgezeichnet und sind komplett auf unserer Lernplattform für Fachkreise WissenWirkt veröffentlicht.
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